Patienten News

 

Implantologie und Zahnimplantate Ötisheim bei Mühlacker

Wenn Implantate heute als „moderne“ Form von Zahnersatz betrachtet werden, genauer: als Ersatz einer verloren gegangenen Zahnwurzel, ist das einerseits richtig, denn in der Tat macht es biologisch meist mehr Sinn, bei Zahnverlust nicht nur die verlorene Zahnkrone, sondern auch deren Wurzel zu ersetzen. Dass Zähne von einer starken, fest im Knochen verankerten Wurzel getragen und gestützt werden, hat sich die Natur nicht ohne Grund einfallen lassen. Genau das aber ist einem nicht erst in der modernen Zeit bewusst. Archäologische Funde zeigen, wie DGI-Pressesprecher Prof. Dr. German Gomez-Roman kürzlich in einem Ratgeber-Forum berichtete, dass schon vor rund 7500 Jahren Knochen vom kleinen Finger implantiert wurden, um Zahnlücken auszugleichen.

Bei den Mayas wurden Muschelschalen eingesetzt, die manchmal sogar fest mit dem Knochen zusammenwuchsen. In den letzten Jahrtausenden versuchte man immer wieder neue Wege: geschnitzte Zähne aus allerlei Materialien wie Quarz, Elfenbein, Holz und Metalle. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde einem Patienten ein Gold-Zahn mit Gold-Wurzel eingesetzt. Die Entdeckung bzw. Erfindung moderner biokompatibler Materialien haben dann allerdings den Quantensprung in die moderne Implantologie ermöglicht.

 

News-Service des DGI e.V. (Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V.)

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“Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne“ ist das Motto des Tages der Zahngesundheit 2014, der sich in diesem Jahr besonders unseren Kindern widmet.

Gleichbedeutend richtet sich das Thema aber auch an die Eltern, von deren guten Unterstützung die Zahngesundheit der Kleinen – gerade in den jüngsten Jahren – abhängt!  Mehr Informationen zum heutigen Tag der Zahngesundheit erhaltet Ihr hier http://www.tagderzahngesundheit.de

Ausführliche Hilfestellungen zum richtigen Zähneputzen, unabhängig des Alters, erhaltet Ihr selbstverständlich bei uns.

Euer Praxisteam VIA-Dent

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Die Sommerferien haben in Deutschland bereits begonnen oder stehen bei Ihnen schon in den Startlöchern. Wenn Sie Ihren Sommerurlaub im Ausland verbringen könnten Sie im Fall von Zahnschmerzen oder Zahnproblemen Verständigungsschwierigkeiten beim Besuch eines Zahnarztes bekommen. Für diesen Fall stellt die Initiative „proDente e.V.“ eine kleine Reisebroschüre kostenfrei zum Download zur Verfügung. Zum herunterladen und bestellen unter: http://www.prodente.de/service/online-bestellung-fuer-patienten/der-dentale-sprachfuehrer.html

Sie können den Sprachführer dort auch kostenfrei per Post bestellen.

Die Sprachhilfe wird Ihnen inkl. einer Urlaubs-Checkliste für gesunde Zähne in den Sprachen Englisch, Türkisch, Italienisch, Französisch, Griechisch, Portugiesisch und Spanisch angeboten.

Bildnachweise © Initiative proDente e. V., 50858 Köln
Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung der Initiative proDente e.V.

 

 

Zusammenhänge von Asthma und Knochenverlust wurden schon lange Zeit beobachtet – kürzlich hat eine südkoreanische Forschergruppe diese bestätigen können. Während sich Vermutungen erhärteten, dass die Dauerbehandlung mit Kortison-Präparaten einen Einfluss haben könnte, zeigte sich zur Überraschung der Wissenschaftler, dass auch nicht mit Kortison behandelte Asthma-Patienten Knochenschäden zeigten: Offenbar wirkt sich die Erkrankung mit ihren Folgen für den Stoffwechsel auch direkt auf die Knochengesundheit aus. Bisher wurden nur Studien an Knochen aus den Bereichen Oberschenkel und Hüfte vorgenommen, es ist aber nicht auszuschließen, dass auch bei den Knochen in Ober- und Unterkiefer Probleme mit der Knochendichte auftreten können. Patienten, die unter Asthma leiden, sollten im Vorfeld einer Implantation sicherheitshalber ihren behandelnden Zahnarzt informieren.

Mundspülungen gehören zu einer guten Zahnhygiene dazu. Sie beseitigen Keime und bekämpfen Zahnbelag. Zwar kommen verschiedene antibakterielle Substanzen dabei als Mundspüllösungen zum Einsatz, doch Studien bescheinigen Chlorhexidin die beste Wirksamkeit. Allerdings muss der Wirkstoff ausreichend lange Zeit haben, um seine Wirkung zu entfalten: Eine Spülzeit von 30 bis 45 Sekunden ist mindestens erforderlich, schreiben Experten in einer Fachzeitschrift.

Eine sogenannte Fissuren- oder Grübchenversiegelung kann die beiden bleibenden großen Backenzähne (Molaren) gegen Karies schützen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt die Wirksamkeit dieser Versiegelung, bei der die Kauflächen der Molaren durch Kunststoffmaterial gegen die Attacken der Karies-Erreger geschützt werden. Von dieser vorbeugenden Maßnahme profitieren beispielsweise Patienten mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen oder Menschen mit einem zerklüfteten und tiefen Fissuren-Relief. Bei der Versiegelung wird nach einer gründlichen Untersuchung des Zahns zunächst die äußerste Oberfläche des Zahnschmelzes mit einem Säuregel leicht angeraut. Nach dem das Gel abgespült und die Zahnfläche getrocknet ist, wird das Versiegelungsmaterial aufgetragen und mit Licht ausgehärtet.

DGI Patientenews:

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2012 gingen 74,2 Prozent der Frauen zum Zahnarzt, aber nur 66,4 Prozent der Männer. Das belegt der Barmer GEK-Zahnreport, der unlängst veröffentlicht wurde. Vor allem junge Männer scheuen offenbar den Besuch beim Zahnarzt. Erst ab dem 50. Lebensjahr holen die Männer leicht auf, bevor sich die Verhältnisse dann im hohen Alter umkehren: Ab dem 80. Lebensjahr gehen Männer häufiger zum Zahnarzt als Frauen. Unterschiede gibt es auch zwischen den alten und neuen Bundesländern: Laut Report haben rund 75 Prozent der ostdeutschen Bundesbürger mindestens einmal jährlich einen Zahnarzt aufgesucht, in Westdeutschland waren es nur 68,9 Prozent. In Sachsen wird der regelmäßige Zahnarztbesuch besonders ernst genommen. 78,9 Prozent waren im Jahr 2012 mindestens einmal beim Zahnarzt. Schlusslicht sind die Saarländer, nur 63,9 Prozent von ihnen nutzten die jährliche Zahninspektion. Das sind 6,5 Prozentpunkte weniger als der bundesweite Durchschnitt (70,4 Prozent).

Eine falsche Ernährung kann nach einer operativen Zahnbehandlung, etwa einer Implantation, die Heilung stören. Verzicht muss allerdings niemand üben – die richtige Auswahl der Speisen ist entscheidend. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie raten:

1. Warten Sie mit der ersten Mahlzeit, bis die Betäubung abgeklungen und das Gefühl zurück gekehrt ist.

2. Meiden Sie Krusten und kleinkörnige Speisen; sie können in die Wunde gelangen.

3. Verzichten Sie in den ersten drei Tagen auf Milchprodukte.

4. Meiden Sie sehr heiße und sehr kalte Getränke und Speisen, da diese die Durchblutung des Zahnfleischs stören können.

5. Verzichten Sie so lange wie möglich auf Nikotin und genießen Sie Kaffee nur in Maßen.

6. Saures Obst ist bei einer Wunde unangenehm.

In Deutschland leiden in manchen Regionen bis zu 20 Prozent der Kleinkinder unter 3 Jahren an schwerer frühkindlicher Karies. Während die Zahnerkrankung bei älteren Kindern und Jugendlichen weltweit zurück geht, steigt die Häufigkeit bei den unter 3-Jährigen an. Nun berichten US-amerikanische Forscher, dass bei besonders schweren Fällen frühkindlicher Karies nicht nur Karies-Bakterien beteiligt sind, sondern auch der Hefepilz Candida albicans. Dieser Pilz besiedelt Haut und Schleimhäute und ist bei fast allen Gesunden nachweisbar – solange die Immunabwehr und andere Mikroorganismen ihn in Schach halten. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance kann Candida auch zu einem Krankheitserreger werden.

Wie die US-Forscher von der Universität in Rochester in einer Fachzeitschrift berichten, profitieren die Candida-Pilze von einem Enzym des Karies-Bakteriums Streptococcus mutans. Mit Hilfe dieses Enzyms können nicht nur die Bakterien, sondern auch die Pilze Zuckermoleküle in eine Art „Klebstoff“ umwandeln, mit dessen Hilfe die Mikroben sich an Zähne anheften und Plaque bilden können. Durch die Kooperation der beiden Mikroorganismen werden Infektion und Plaquebildung sowie die Produktion von Säuren intensiviert, die den Zahnschmelz schädigen. Darum sind eine konsequente Mundhygiene und zuckerarme Ernährung bei Kleinkindern sehr wichtig.

Bildquelle: Hyun (Michel) Koo