DGI Gesundheitsnews: Trockner Mund: Gründe und Folgen

29 Jan 2017

Es gibt viele Gründe für einen trockenen Mund, der für die Patienten sehr unangenehm ist und zudem die Mundgesundheit gefährden kann. Im Vordergrund stehen spezielle Medikamente, bei denen die Mundtrockenheit zu den häufigen Nebenwirkungen gehört, aber auch Stress kann den Speichelfluss reduzieren.

Bei alten Menschen ist die Speichelproduktion von Natur aus reduziert. Unangenehme Folge von Mundtrockenheit kann Karies sein, weil der zahnschützende Speichel nicht ausreichend zum Umspülen zur Verfügung steht. Begleitet wird diese Entwicklung nicht selten durch deutlichen Mundgeruch, da die Nahrung nicht schnell genug „weggespült“ werden kann und Bakterien Zeit haben, sie zu verstoffwechseln.

Ist die Mundschleimhaut trocken, neigt sie zudem eher zu schmerzhaften kleinen Rissen oder Verletzungen – hier kann schon eine Möhre oder eine Nuss problematisch werden, sagte Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, kürzlich in einem Beitrag in der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Normalerweise produziere der Körper pro Tag rund einen bis anderthalb Liter Speichel. Ist die Produktion durch eine Verminderung der Leistung der Speicheldrüsen reduziert, kann neben einer zu steigernden Flüssigkeitsaufnehme durch Wasser auch das Kauen von Kaugummi hilfreich sein, so eine Sprecherin der Bundesapothekerkammer.

 

 
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