Patienten News

 

 

Die meisten jungen Eltern kennen das: Nach einigen Wochen beginnt das Kind unruhig zu werden, weinerlich, bekommt vielleicht auch Fieber, ist „knatschig“, vielleicht hat es auch Hautauschlag oder Durchfall. Diese und weitere Symptome begleiten meist das „Zahnen“. Kinderzahnärztin Ulrike Uhlmann hat in einem Fachbericht aufgelistet, welche milden Hilfsmittel das Kind beim Zahnungsprozess – neben elterlicher Wärme und Zuneigung – unterstützen können.

Schon ehe der erste Zahn sich zeigt, kann das Zahnfleisch durch leichte Massage unterstützt werden, was das Kind zudem auf die spätere regelmäßige Mundpflege vorbereitet.

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Zahnimplantate & Implantologie in Mühlacker & Pforzheim - Zahnarzt VIA-DENT

Der Erfolg einer Implantation hängt vor allem von der Qualität des Knochens ab, der die künstliche Zahnwurzel aufnimmt. Je mehr Knochen vorhanden ist, desto besser.

„Misst der Kieferkamm weniger als acht Millimeter Höhe und fünf Millimeter Breite, muss der Zahnarzt das Knochenvolumen durch eine spezielle Technik aufbauen, die „Augmentation“, betonen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Kleinere Defekte füllen Zahnärzte bei der Implantation mit Knochenspänen auf, die beim Vorbereiten des Implantatbetts anfallen.

Bei größeren Defekten transplantieren sie patienteneigenes Gewebe aus den hinteren Abschnitten des Ober- und Unterkiefers. Die verpflanzten Knochenstücke werden mit kleinen Schrauben am Kieferknochen befestigt oder als klein gemahlene Späne auf den vorhandenen Knochen aufgelagert. Ebenso kommen Knochenersatzmaterialien alleine oder in Kombination mit Eigenknochen zum Einsatz. Bei sehr großen Knochendefekten können Verpflanzungen etwa aus dem Beckenknochen nötig sein.

Experten untersuchen darum intensiv, wie tragfähig kürzere Implantate sind. Implantate mit einer Länge von vier bis sechs Millimetern werden bereits in bestimmten Kieferabschnitten eingesetzt, da sie den Knochenaufbau überflüssig und Eingriffe schonender machen. Bisherige Langzeitbeobachtungen zeigen keinen Unterschied bei den Therapieergebnissen.

 

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zahnarztpraxis VIA-Dent - Mühlacker und Ötisheim

Wann in der Evolution des Lebens ist der Zahnschmelz entstanden? Und wo im Körper von Lebewesen ist er zum ersten Mal gebildet worden?

Wissenschaftler von der Unversität von Uppsala in Schweden haben zusammen mit chinesischen Forschern darauf überraschende Antwort gefunden. Wie das Team in der internationalen Fachzeitschrift Nature berichtet, ist der Zahnschmelz in der schuppigen Haut von Knochenfischen entstanden, die vor 400 Millionen Jahren lebten. Der durchscheinend weiße, schimmernde Zahnschmelz, die härteste Substanz des Körpers, besteht aus Hydroxylapatit. Er enthält Verbindungen von Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium daneben sind Proteine und Fette am Aufbau beteiligt.

Die Forscher untersuchten zwei fossile Fischspezies, Psarolepis aus China und Andreolepis aus Schweden. Bei ihnen waren die Schuppen und schuppenartige Hautzähnchen am Kopf mit Zahnschmelz bedeckt, nicht aber die Zähne. Bei Andreolepis waren nur die Schuppen mit Zahnschmelz überzogen. Wie die Forscher schreiben, ist das Fehlen von Zahnschmelz bei so alten Fischarten kein Anzeichen einer Spezialisierung, sondern bedeutet, dass diese Lebewesen noch sehr primitiv waren.

Die zahnschmelzartige Substanz, welche die Schuppen dieser Fische als irisierend glänzender Überzug bedeckt, nennen die Forscher Ganoin. Es wird in der Lederhaut der Fische gebildet.

 

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Zahnarztpraxis Ötisheim & Mühlacker: Angstfrei beim Zahnarzt - Narkose und Sedierung

Wenn in einem Haushalt geraucht wird, haben Kleinkinder, die im Alter von vier Monaten dem Rauch ausgesetzt sind, ein doppelt so hohes Kariesrisiko als Babys, die in Nichtraucher-Haushalten aufwachsen. Das haben japanische Wissenschaftler herausgefunden, die in der Stadt Kobe die Mundgesundheitsdaten von über 76.000 Kindern auswerteten, die zwischen 2004 und 2010 an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen hatten.

Zwar kann diese Untersuchung nicht sicher beweisen, dass es tatsächlich das Passivrauchen ist, dass die Zahnkaries im Milchgebiss verursacht. So kann etwa nicht ausgeschlossen werden, dass andere Faktoren, welche die Mundgesundheit im Kindesalter beeinflussen, in Raucherhaushalten häufiger sind als bei nichtrauchenden Eltern. Gleichwohl empfehlen die Wissenschaftler, durch geeignete Maßnahmen das Passivrauchen weiter zu reduzieren

 

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Nichts geht über gute Vorbilder. Kinder sollten zwar möglichst früh ihre Zähne selbst putzen, doch bis zum Ende der Grundschulzeit müssen die Eltern das Ergebnis kontrollieren und im Zweifel nachputzen. Erst dann sitzt das Gelernte. Und am besten ist es, wenn Eltern und Kinder gemeinsam die Mundhygiene betreiben.

 

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Zahnarztpraxis - Mundgeruch

Die Hälfte der Bundesbürger gibt bei Umfragen an, zumindest gelegentlich unter Mundgeruch zu leiden. Ein unangenehmer Mundgeruch (Halitosis) kann verschiedene Ursachen haben. Viele Menschen geben an, dass sie morgens nach dem Aufstehen einen schlechten Atem haben. Die Ursache ist ein geringerer Speichelfluss in der Nacht. Zähneputzen beseitigt dieses Problem. Auch bestimmte Lebensmittel – Knoblauch oder Kohl – und nicht zuletzt Rauchen und Alkohol können Mundgeruch verursachen. Auch bestimmte Medikamente, vor allem, wenn sie die Speichelproduktion beeinträchtigen, können Mundgeruch begünstigen.

In 90 Prozent der Fälle entsteht der Mundgeruch im Mund-Nasen-Rachenraum. Wenn organisches Material in der Mundhöhle von Bakterien abgebaut wird, entstehen dabei übelriechende flüchtige Schwefelverbindungen. Die ursächlichen Mikroorganismen besiedeln die Zungenoberfläche und befinden sich in Zahnbelägen. Auch eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder Zahnbettentzündung (Parodontitis) kann Mundgeruch verursachen. Eine zahnmedizinische Behandlung der Ursachen, eine professionelle Zahnreinigung sowie eine gute Mundhygiene mit Einsatz eines Zungenschabers und geeigneten Mundspüllösungen kann das Übel in den meisten Fällen beseitigen.

 

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Jeder zweite Zahn bei Menschen jenseits des 40. Lebensjahres geht durch Zahnbettentzündungen (Parodontitis) verloren. Ein wichtiger Risikofaktor ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Experten sind sich inzwischen sicher, dass ein ungenügend behandelter Diabetes mit einem vermehrten Zahnverlust verbunden ist. Ein wichtiger Diabetes-Marker ist der sogenannte HbA1c-Wert. Er gibt Auskunft über die Blutzuckerwerte der letzten vier bis zwölf Wochen und wird daher umgangssprachlich auch als Langzeit-Blutzucker oder Blutzuckergedächtnis bezeichnet. Bei Gesunden liegt der Wert zwischen vier und sechs Prozent. Bei Werten über sechs Prozent besteht der Verdacht auf Diabetes.

Die Behandlung der Zuckerkrankheit hat das Ziel, diesen Wert unter sieben bis acht Prozent zu halten. Steigt der Wert über diese kritische Marge, hat dies Auswirkungen auf die Mundgesundheit: Bei einem HbA1c-Wert über acht Prozent sind bei bei jedem vierten Diabetiker bereits Zähne verloren gegangen. Steigt dieser Wert über zehn, verzeichnen die Forscher bereits bei einem Drittel der betroffenen Diabetiker verlorene Zähne. Diabetes macht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb bleibt er oft viele Jahre unentdeckt. Darum dient die ärztliche Kontrolle des Blutzuckers etwa im Rahmen der kostenlosen Check up 35-Vorsorgeuntersuchung auch der Mundgesundheit.

 

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Zahnarztpraxis VIA-Dent Karies Behandlung

Es besteht eine Beziehung zwischen bakteriellen Infektionen der Mundhöhle und dem Auftreten von Schlaganfällen. Das haben Experten bei verschiedenen Untersuchungen beobachtet. Nun haben japanische Wissenschaftler bei 100 Schlaganfallpatienten die Mundflora genauer untersucht.

Resultat: Eine bestimmte genetische Variante des Karieserregers Streptococcus mutans kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, der Folge einer Gehirnblutung ist. (Ein Schlaganfall kann sowohl durch eine Blutung als auch durch die Verstopfung eines Blutgefäßes verursacht werden.)

Die Forscher haben auch Hinweise, die den Einfluss des Karieserregers erklären können: Gelangt das Bakterium in die Blutbahn zum Gehirn, fördert es Prozesse, die vorgeschädigte Blutgefäße zum Platzen bringen.

 

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Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 20 bis 30 Millionen Menschen an Entzündungen des Zahnbetts (Parodontitis), davon acht Millionen an schweren Formen dieser Erkrankung. Die Parodontitis beginnt im Verborgenen und schleichend. Patienten bemerken sie erst dann, wenn sie schon fortgeschritten ist. Es blutet beim Zähneputzen, das Zahnfleisch ist geschwollen. Dabei kann man der Parodontitis vorbeugen, betonen Experten. Fünf Schritte genügen, erklärt die europäische Vereinigung der Parodontologen:

1. Zähne und Zahnfleisch zwei- bis dreimal täglich mit Zahnpasta putzen

2. Die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen einmal täglich reinigen

3. Falls vom Zahnarzt empfohlen: mit Mundwasser spülen

4. Alle drei Monate die Zahnbürste wechseln

5. Zweimal im Jahr zum Check zum Zahnarzt

 

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Spielen, sporteln, stolpern, stürzen – es passiert ganz schnell, dass ein Zahn abbricht oder gar ganz ausgeschlagen wird. Knapp ein Drittel aller Jungen zwischen 7 und 14 Jahren und jedes fünfte Mädchen in dieser Altersgruppe erleidet ein Frontzahntrauma. Zumeist betroffen sind die oberen mittleren Schneidezähne. Dann zählt jede Minute. Wenn der Zahn „nur“ wackelt, nicht weiter daran rühren und sofort zum Zahnarzt.

Ist ein Stück der Zahnkrone abgebrochen oder der ganze Zahn ausgeschlagen, diese auch bei Verschmutzung nicht reinigen. Den ausgeschlagenen Zahn nicht an der Wurzel anfassen. In Apotheken gibt es die Zahnrettungsbox, die auch in Schulen sowie in Sportvereinen oft vorhanden ist. Spätestens nach 20 Minuten sollte der Zahn im speziellen Nährmedium der Box liegen. Ist keine Rettungsbox verfügbar, tuen es auch kalte H-Milch, Speichel oder eine isotone Kochsalzlösung. Auf gar keinen Fall den Zahn in Wasser legen oder trocken transportieren – und dann gleich zum Zahnarzt.

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