Patienten News

 

Zahnarztpraxis - Mundgeruch

Die Hälfte der Bundesbürger gibt bei Umfragen an, zumindest gelegentlich unter Mundgeruch zu leiden. Ein unangenehmer Mundgeruch (Halitosis) kann verschiedene Ursachen haben. Viele Menschen geben an, dass sie morgens nach dem Aufstehen einen schlechten Atem haben. Die Ursache ist ein geringerer Speichelfluss in der Nacht. Zähneputzen beseitigt dieses Problem. Auch bestimmte Lebensmittel – Knoblauch oder Kohl – und nicht zuletzt Rauchen und Alkohol können Mundgeruch verursachen. Auch bestimmte Medikamente, vor allem, wenn sie die Speichelproduktion beeinträchtigen, können Mundgeruch begünstigen.

In 90 Prozent der Fälle entsteht der Mundgeruch im Mund-Nasen-Rachenraum. Wenn organisches Material in der Mundhöhle von Bakterien abgebaut wird, entstehen dabei übelriechende flüchtige Schwefelverbindungen. Die ursächlichen Mikroorganismen besiedeln die Zungenoberfläche und befinden sich in Zahnbelägen. Auch eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder Zahnbettentzündung (Parodontitis) kann Mundgeruch verursachen. Eine zahnmedizinische Behandlung der Ursachen, eine professionelle Zahnreinigung sowie eine gute Mundhygiene mit Einsatz eines Zungenschabers und geeigneten Mundspüllösungen kann das Übel in den meisten Fällen beseitigen.

 

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Jeder zweite Zahn bei Menschen jenseits des 40. Lebensjahres geht durch Zahnbettentzündungen (Parodontitis) verloren. Ein wichtiger Risikofaktor ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Experten sind sich inzwischen sicher, dass ein ungenügend behandelter Diabetes mit einem vermehrten Zahnverlust verbunden ist. Ein wichtiger Diabetes-Marker ist der sogenannte HbA1c-Wert. Er gibt Auskunft über die Blutzuckerwerte der letzten vier bis zwölf Wochen und wird daher umgangssprachlich auch als Langzeit-Blutzucker oder Blutzuckergedächtnis bezeichnet. Bei Gesunden liegt der Wert zwischen vier und sechs Prozent. Bei Werten über sechs Prozent besteht der Verdacht auf Diabetes.

Die Behandlung der Zuckerkrankheit hat das Ziel, diesen Wert unter sieben bis acht Prozent zu halten. Steigt der Wert über diese kritische Marge, hat dies Auswirkungen auf die Mundgesundheit: Bei einem HbA1c-Wert über acht Prozent sind bei bei jedem vierten Diabetiker bereits Zähne verloren gegangen. Steigt dieser Wert über zehn, verzeichnen die Forscher bereits bei einem Drittel der betroffenen Diabetiker verlorene Zähne. Diabetes macht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb bleibt er oft viele Jahre unentdeckt. Darum dient die ärztliche Kontrolle des Blutzuckers etwa im Rahmen der kostenlosen Check up 35-Vorsorgeuntersuchung auch der Mundgesundheit.

 

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Zahnarztpraxis VIA-Dent Karies Behandlung

Es besteht eine Beziehung zwischen bakteriellen Infektionen der Mundhöhle und dem Auftreten von Schlaganfällen. Das haben Experten bei verschiedenen Untersuchungen beobachtet. Nun haben japanische Wissenschaftler bei 100 Schlaganfallpatienten die Mundflora genauer untersucht.

Resultat: Eine bestimmte genetische Variante des Karieserregers Streptococcus mutans kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, der Folge einer Gehirnblutung ist. (Ein Schlaganfall kann sowohl durch eine Blutung als auch durch die Verstopfung eines Blutgefäßes verursacht werden.)

Die Forscher haben auch Hinweise, die den Einfluss des Karieserregers erklären können: Gelangt das Bakterium in die Blutbahn zum Gehirn, fördert es Prozesse, die vorgeschädigte Blutgefäße zum Platzen bringen.

 

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Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 20 bis 30 Millionen Menschen an Entzündungen des Zahnbetts (Parodontitis), davon acht Millionen an schweren Formen dieser Erkrankung. Die Parodontitis beginnt im Verborgenen und schleichend. Patienten bemerken sie erst dann, wenn sie schon fortgeschritten ist. Es blutet beim Zähneputzen, das Zahnfleisch ist geschwollen. Dabei kann man der Parodontitis vorbeugen, betonen Experten. Fünf Schritte genügen, erklärt die europäische Vereinigung der Parodontologen:

1. Zähne und Zahnfleisch zwei- bis dreimal täglich mit Zahnpasta putzen

2. Die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen einmal täglich reinigen

3. Falls vom Zahnarzt empfohlen: mit Mundwasser spülen

4. Alle drei Monate die Zahnbürste wechseln

5. Zweimal im Jahr zum Check zum Zahnarzt

 

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Spielen, sporteln, stolpern, stürzen – es passiert ganz schnell, dass ein Zahn abbricht oder gar ganz ausgeschlagen wird. Knapp ein Drittel aller Jungen zwischen 7 und 14 Jahren und jedes fünfte Mädchen in dieser Altersgruppe erleidet ein Frontzahntrauma. Zumeist betroffen sind die oberen mittleren Schneidezähne. Dann zählt jede Minute. Wenn der Zahn „nur“ wackelt, nicht weiter daran rühren und sofort zum Zahnarzt.

Ist ein Stück der Zahnkrone abgebrochen oder der ganze Zahn ausgeschlagen, diese auch bei Verschmutzung nicht reinigen. Den ausgeschlagenen Zahn nicht an der Wurzel anfassen. In Apotheken gibt es die Zahnrettungsbox, die auch in Schulen sowie in Sportvereinen oft vorhanden ist. Spätestens nach 20 Minuten sollte der Zahn im speziellen Nährmedium der Box liegen. Ist keine Rettungsbox verfügbar, tuen es auch kalte H-Milch, Speichel oder eine isotone Kochsalzlösung. Auf gar keinen Fall den Zahn in Wasser legen oder trocken transportieren – und dann gleich zum Zahnarzt.

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Zähne Knirschen -Schnarch-Therapieschienen bei Pforzheim-Muehlacker

Ursachen für Schnarchen und Schlaf-Apnoe gebe es sehr viele, daher könne nicht ein Verfahren für alle Patienten zugleich den richtigen Ausweg bieten. Wenn beispielsweise eine Verengung der Luftwege durch im Schlaf erschlaffendes Gewebe im Rachen den Weg für ein- und ausgeatmete Luft behindere, könnten bei leichter bis mittelschwerer Schlaf-Apnoe sogenannte Protrusionsschienen für Abhilfe sorgen: Sie verhindern, dass der entspannte Kiefer beim Schlaf Richtung Rachen rutscht und den Luftzufluss reduziert.

Auch Anti-Knirsch-Schienen könnten die Schlafqualität bessern: Bruxismus (Knirschen oder Zähnepressen) ist nicht selten Ursache für Durchschlafstörungen. Niemand solle Schlafstörungen auf die leichte Schulter nehmen: Werde die sogenannte REM-Phase, die der seelischen Regeneration des Menschen diene, immer wieder unterbrochen, könnten Depressionen die Folge sein. Zahnärztliche Verfahren könnten dazu beitragen, diese Entwicklung zu verhindern.

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Zahnersatz Zahnimplantate Pforzheim Muehlacker

Viele Studien untermauern die Erfahrungen in der Praxis:

Wenn ein Patient starker Raucher ist (mehr als beispielsweise 15 Zigaretten pro Tag), ist das Risiko, dass ein geplantes Implantat nicht gesund einheilt oder gar wieder heraus fällt, deutlich erhöht. Rauchen ist nicht nur schädlich für Herz und Lunge, sondern auch für die Gefäße. Raucher haben ein erhöhtes Risiko für eine Parodontitis (Zahnbettentzündung), und sie heilt zugleich bei sorgfältiger systematischer Parodontitis-Behandlung auch schlechter ab.

Grund dafür:

Die Wundheilung ist deutlich reduziert. Wie Prof. Dr. Bjarni E. Pjetursson (Reykjavic, Island) bei einem Fachkongress im März dieses Jahres berichtete, können „einfache Implantationen“ dennoch erfolgreich sein – wenn die Patienten das Rauchen einstellen oder drastisch reduzieren. Größere Risiken sah er bei sogenannten Augmentationen, das heißt, bei Verfahren, die mit Hilfe von Knochenersatzmaterial für eine ausreichende Knochenmenge sorgen, um dem Implantat einen festen Stand zu geben:

Das Misserfolgsrisiko sei bei Rauchern deutlich höher als bei Nichtrauchern. Auch nach der Implantation sollte man nicht wieder in das alte Rauchverhalten zurückfallen: Gemäß einer Studie an der Universität von Manchester (Großbritannien) verlieren starke Raucher, die nach der Implantation weiter rauchen, doppelt so oft ein Implantat wie Nichtraucher. Dennoch sind Implantate bei Rauchern nicht unmöglich: Zusammen mit dem Patienten, so Pjetursson, könne man heute für fast jede Herausforderung eine Lösung finden.

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Im Mundinneren, genauer: an der Mundschleimhaut kann es zu vielen verschiedenen Störungen und Krankheiten kommen.
Sie sind oft auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen. Was Laien für eine „Zahnfleischentzündung“ (Gingivitis, sehr verbreitet) halten, könnte insofern auch eine „Stomatitis“ (seltener) sein. Die Stomatitis, die fast immer größere Bereiche des Mundes und des Gaumens betrifft, hat ebenso wie die Gingivitis, die eher rund um die Zähne auftritt, weitgehend die gleichen Ursachen, wie Prof. Dr. Nicole Arweiler/Marburg vor wenigen Wochen in einem Interview herausstellte:  Bakterien, Pilze, Viren, aber auch Verletzungen oder Kontakt mit chemischen bzw. allergischen Schadstoffen.

In den Symptomen dagegen unterscheiden sich beide Mundentzündungen deutlich: Während eine Gingivitis durch gerötete und bei Berührung oft blutende Schleimhaut zu erkennen ist, geht eine Stomatitis darüber hinaus meist einher mit allgemeinen Symptomen wie Fieber, Mundtrockenheit, erhöhtem Speichelfluss und manchmal auch Bläschen.

Auch ein intensiver Mundgeruch ist möglich:
Die Stomatitis wurde daher früher als „Mundfäule“ bezeichnet. Bei Veränderungen an der Mundschleimhaut solle man in einer Zahnarztpraxis nach den Ursachen schauen lassen – schon allein, um einer ungünstigen Verschlimmerung Einhalt zu gebieten.

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Ein interdisziplinäres  Wissenschaftler-Team an der Charité hat die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin („Zahnbein“) und deren innere Abläufe entschlüsselt. Ausgangspunkt für die Studie war die Beobachtung, dass – anders als Knochen – Dentin weder Risse noch Brüche wieder heilen oder notfalls reparieren kann. Dennoch muss es einen Schutz geben, der dafür sorgt, dass Schäden an diesem organischen Material gar nicht erst entstehen und wenn, dann begrenzt bleiben. Bei der Studie wurde deutlich, dass Nano-Strukturen diese Schutzfunktion übernehmen.

Es hat sich gezeigt, dass mineralische Nanopartikel in ein dichtes Netz aus Kollagenfasern eingebettet sind. Werden diese Strukturen zusammengedrückt, werden die Mineralteilchen komprimiert. Dabei entstehen im Dentin Spannungen, die die Belastbarkeit der Biostruktur deutlich erhöhen. So ergibt sich ein gewisser Schutz für den Zahn gegen Risse oder Brüche. Das Wissen kann beispielsweise dazu beitragen, noch effizientere Dental-Keramiken zu entwickeln, die den starken Kräften, aber auch den Zahn-Zerstörungs-Risiken im Mund besser Widerstand leisten.

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Seit einigen Jahren interessiert sich die zahnmedizinische Wissenschaft vermehrt für biologische Unterschiede in der Mundgesundheit von Männern und Frauen. Unter dem Begriff „Gender Dentistry“ wird beispielsweise bei Karies oder auch Parodontitis erkundet, wer mehr betroffen ist – und warum. Entsprechende Antworten helfen mit, die Ursachen der Zahn- und Zahnbett-Erkrankungen noch besser zu verstehen und gezielter vorbeugen zu können.

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