Patienten News

 

Zahnarztpraxis Prophylaxe - Vorsorge

Was zum Thema Fluorid und seiner Schutzwirkung für den Zahnschmelz bisher schon bekannt war: Fluorid ist ein relevanter Baustein des Zahnschmelzes, der beginnende Schäden an der Oberfläche „repariert“ und damit Karies verhindert.

Fluorid reduziert den säurebedingten Verlust von Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz, der immer poröser würde, und unterstützt die Remineralisation, das bedeutet: Erste Schadstellen werden wieder mit den Mineralstoffen aufgefüllt. Kalzium und Phosphat finden sich dafür ausreichend im Speichel und in der Nahrung. Neu ist eine Erkenntnis, die kürzlich Prof. Dr. Stefan Zimmer, Universität Witten/Herdecke, in einem Interview mit der Informationstelle für Kariesprophylaxe darstellte: Kariesbakterien können sich an Zahnschmelz, der mit Fluorid gestärkt ist, auch weniger gut festhalten.

Eine Untersuchung der Universität des Saarlandes habe gezeigt, dass die Kraft, die die Bakterien zum Anhaften benötigten, an den Fluorid-behandelten Stellen nur halb so effektiv war wie an den unbehandelten. So schützt das Fluorid nicht nur vor Auswaschungen am Zahnschmelz direkt, sondern auch vor den Bakterien, deren Stoffwechselprodukte zu solchen Auswaschungen führen können.

© 2013 EIN SERVICE DES DGI e.V

Erwachsenenprophylaxe Zahnarztpraxis in Ötisheim bei Pforzheim/Mühlacker

Zahnärzte erleben in Gesprächen mit Patienten oft, dass diese meinen, Informationen über chronische Erkrankungen oder auch regelmäßige Medikamenteneinnahme seien für den Zahnarzt unwichtig. Dass dies für die Behandlung unangenehme Folgen haben kann, machte vor wenigen Wochen Prof. Dr. Thomas Weischer, Universitätsklinik Essen, bei einem Kongress in Leipzig deutlich.

Insbesondere wenn es um eine Implantat-Versorgung geht, müssten die Zahnärzte genauestens informiert werden, da die Allgemeingesundheit in enger Beziehung zur Mundgesundheit steht und beim Einheilen des Implantates auch das Immunsystem „gebraucht“ wird. Sei dieses in seinen Leistungen eingeschränkt, müsse das bei der Implantat-Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Auch sei es wichtig, die Praxis über regelmäßige Medikamenteneinnahmen zu informieren, da beispielsweise bestimmte Medikamente den Knochenstoffwechsel verändern und damit auch die Stabilität des Kieferbereiches, in den das Implantat eingesetzt werden soll. Je älter die Menschen würden, sagte Professor Weischer, um so wichtiger werde das Thema der „nicht mehr ganz gesunden“ Patienten auch für die Zahnarztpraxen. Sowohl Praxen als auch Patienten müssten mehr denn je daran denken, mögliche neuere Erkrankungen, die noch nicht auf dem Anamnesebogen erfasst sind, anzusprechen.

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Vitamin D ist nicht nur wichtig für Knochen und Zähne, sondern scheint auch Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) positiv zu beeinflussen. Das berichten US-Forscher im Journal of Dental Research. Die Wissenschaftler hatten bei älteren Männern die Versorgung mit Vitamin D und deren Mundgesundheit untersucht. Männer, die ausreichend mit Vitamin D versorgt waren, die also täglich mehr als 800 internationale Einheiten (i.E.) aufnahmen, hatten ein geringeres Risiko für eine schwere Parodontitis als jene, bei denen die Wissenschaftler einen Vitamin-Mangel diagnostizierten.

Zwar kann der Körper unter dem Einfluss von Sonnenlicht das Vitamin selbst produzieren, gleichwohl kann es zu einer Unterversorgung kommen: Wer sich überwiegend in geschlossenen Räumen aufhält, tankt zu wenig Sonnenlicht. Dies ist inzwischen bei der Mehrzahl der Deutschen der Fall: Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zufolge sind in Deutschland etwa 60 Prozent der Bevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt, d.h. die Betroffenen nehmen weniger als 800 iE auf.

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Zahnarztpraxis Prophylaxe - Vorsorge

Von einer gesunden Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten profitiert nicht nur die generelle Gesundheit, sondern auch der Zahnhalteapparat: Gutes und gründliches Kauen trainiert den Zahnhalteapparat und hilft, dessen Funktion zu erhalten. Auch ausreichendes Trinken ist für die Mundgesundheit wichtig. Die Zähne werden umspült, die Schleimhaut befeuchtet. Mineralwasser, Milch oder Kefir enthalten wenig Zucker, dafür aber Kalzium und sind daher empfehlenswert. Limonaden, Cola- und Fruchtsaftgetränke sowie sogenannte Energy-Drinks sind säurehaltig und können den Zahnschmelz angreifen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn immer wieder an einem solchen Getränk über längere Zeit genippt wird. Das verhindert die rasche Neutralisation der Säure durch den Speichel. Darum ist es besser, den Durst mit Wasser oder Kräutertees zu stillen.

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Wurzelbehandlung Zahnarzt

Wurzelbehandlung: Behandlungsfehler höchst selten

Zu dem kürzlich vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erhobenen Vorwurf, Wurzelbehandlungen beim Zahnarzt hätten ein hohes „Fehlerpotential“, hat die Bundeszahnärztekammer kürzlich klarstellende und deutlich relativierende Daten veröffentlicht.

Den Daten des MDK zufolge lägen problematische Wurzelbehandlungen an 1. Stelle bei den Behandlungsfehlern und Hüft-/Kniegelenkersatz-Prothesen an 2. Stelle. Vergleiche man die Fehlerquoten mit der Anzahl der erfolgten Behandlungen (rund 8 Millionen Wurzelbehandlungen versus 200.000 Hüft-/Knie-Behandlungen), werde die tatsächliche Fehlerquote deutlich und verschiebe das Verhältnis enorm: Bei rund 53.000 Wurzelbehandlung käme es zu einem Behandlungsfehler, das Risiko einer Hüft-/Knie-Prothetik liege dagegen 38 mal höher als bei allen Zahnwurzelbehandlungen zusammen. Noch deutlich niedriger lägen Behandlungsfehler bei Zahnersatz und Zahnentfernungen.

Dabei müsse zudem beachtet werden, dass beim MDK als „Behandlungsfehler“ gezählt werde, was Patienten als solchen berichten oder Gutachter als solchen einschätzen – was von medizinischer Beurteilung deutlich abweichen kann. Trotz der eindrucksvoll hohen Erfolgsbilanz der Zahnmedizin in Deutschland arbeite der Berufsstand weiterhin an einer steten Verbesserung der Qualität. Dieser Aufgabe widmet sich auch im Bereich der Implantologie die Deutsche Gesellschaft für Implantologie/DGI mit einem großen Spektrum an wissenschaftlich unterstützter Fortbildung der Mitglieder, Zahnärzte und Zahntechniker.

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Implantologie und Zahnimplantate Ötisheim bei Mühlacker

Wer einen implantatgetragenen Zahnersatz hat, weiß, dass der Mundhygiene eine noch größere Sorgfalt zukommt als ohnehin schon. Mittlerweile haben sich die Hersteller auf diese stark wachsende Patientengruppe eingestellt und eine große Vielzahl an passenden Mundhygiene-Hilfsmitteln entwickelt. Solche speziellen Hilfsmittel unterstützen dabei, Infektionen rund um das Implantat zu vermeiden.

Auch zwischen zwei benachbarten Implantaten (bei herausnehmbarem Zahnersatz) muss wie zwischen zwei benachbarten Zähen der schwerer erreichbare Zwischenraum sauber gehalten werden, weil dieser besonders zu Ansammlungen von Belägen und damit zu einem Risiko von außen entstehender Infektionen beiträgt. Da die Oberflächen der Implantate nicht aufgeraut werden sollen bei der Mundpflege, sind die speziellen Produkte besonders weich.

Implantatpatienten sollten, das empfiehlt Prof. Dr. Germán Gómez-Román, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie/DGI, sich über die verschiedenen Angebote für die Zahnpflege zuhause in ihrer Implantologie-erfahrenen Praxis erkunden und auch die Angebote der professionellen Zahnreinigung je nach gebotener Häufigkeit wahrnehmen: Sorgfältige Mundhygiene spielt bei der Haltbarkeitsdauer einen Implantatversorgung eine gewichtige Rolle.

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Transparenz Zahnarztpraxis VIA-Dent

Viele Beihilfe-Patienten haben schon die Erfahrung gemacht: Die Rechnung ihres Zahnarztes haben sie an die zuständige Stelle geleitet und zu einigen Punkten Rückmeldung erhalten, diese Leistung könne nicht erstattet werden – in manchen Rückschreiben las sich das so, als habe der Zahnarzt das weder leisten noch berechnen dürfen. Hier haben die Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Finanzministerium jetzt eine wichtige Transparenz-Vereinbarung geschlossen.

In dem Papier heißt es: „Bei strittiger Anwendung oder aufgrund unterschiedlicher Auslegung der GOZ kann die Erstattung durch die Beihilfestellen in Einzelfällen abgelehnt werden. Dies bedeutet aber nicht generell, dass die Berechnung durch den Zahnarzt unrechtmäßig erfolgt ist.“ „Darüber hinaus können die beihilferechtlichen Bestimmungen Erstattungen zu bestimmten, vom Zahnarzt durchaus berechenbaren Gebühren ganz oder teilweise ausschließen.“

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