Patienten News

 

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Nicht nur Knie- und Hüftgelenke können sich entzünden, sondern auch das Kiefergelenk. Doch anders als der verschleißbedingte Knorpelschwund in Knie und Hüfte, ist die Arthritis im Kiefergelenk kein Leiden des fortgeschrittenen Alters. Vielmehr lässt eine zu starke Belastung des Kiefergelenks, verursacht etwa durch Fehlstellungen des Gebisses, eine Asymmetrie der Kiefer oder nächtliches Zähneknirschen, den Knorpel erodieren und löst schmerzhafte Entzündungsprozesse aus.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ein Forscherteam hat in einer Fachzeitschrift die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei Entzündungen des Kiefergelenks beleuchtet. Neben der Schmerzlinderung soll vor allem die fortschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels gebremst werden, bevor dieser Prozess auf den Kieferknochen übergreift. Die Schmerzen können in den meisten Fällen gut mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Auch Gelenkpunktionen und kieferorthopädische Eingriffe können die Beschwerden lindern. Ob betroffene Patienten auch von so genannten Biologika profitieren, Arzneimitteln die bei rheumatoider Arthritis eingesetzt werden, wird derzeit in Studien überprüft.

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Wenn jemand Mundgeruch hat, wird ihm oft entgegnet, es sei vermutlich der Magen schuld und man möge ihn einmal untersuchen lassen. An sich weise aber schon der Begriff selbst darauf hin, woher der unangenehme Geruch kommt, sagt DGI-Pressesprecher Prof. Dr. Germán Gómez-Román: Mundgeruch kommt meist auch aus dem Mund. Ehe man eine aufwändige Magenspiegelung hinter sich bringt, solle erst einmal eine Mundgeruch-Untersuchung beim Zahnarzt (…) erfolgen. Aktuellen Studien zufolge sind es zu 90 % Problemstellen im Mund, die den üblen Atem verursachen – nur in 10 % der Fälle sind andere Bereiche des Körpers beteiligt, beispielweise eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung. In solchen Fällen führt der vermehrte Fluss an entzündetem Sekret aus der Nase über den Rachen zu einer Belastung der Zunge und des Mundes. Auch vereiterte Mandeln und andere Erkrankungen können Mundgeruch auslösen – deshalb forschen Wissenschaftler derzeit sogar nach speziellen Messgeräten, die den Mundgeruch analysieren. Fast immer aber liegt die Geruchsursache im Mund selbst – deshalb sollte hier auch mit der Diagnose begonnen werden.

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In einem Beitrag für die Zeitung DIE WELT zu modernen Zahnpasta-Angeboten machte die Stiftung Warentest deutlich, dass Fluorid bei der Karies-Verhütung unverzichtbar ist: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass Fluorid der wichtigste und wirksamste Inhaltsstoff ist, um die Zähne vor Karies zu schützen“, zitiert die Zeitung Sara Waldau, Expertin der Verbraucherschutz-Organisation. Was eine gute Zahnpasta dagegen nicht brauche, sei ein bekannter Name und einen hohen Preis. Leider ließen sich manche Eltern von unwissenschaftlichen Informationen rund um das Fluorid irritieren, wobei häufig Fluor und Fluorid von den „Kritikern“ verwechselt würden. Fluor ist Teil des chemischen Periodensystems und ein giftiges und sehr geruchsintensives Gas. Fluorid ist eine Art Salz, das in der Natur vorkommt. Beliebt bei eher alternativ eingestellten Eltern seien Produkte aus dem Reformhaus, wie Prof. Dr. Christian Splieth, Kinderzahnarzt an der Universität Greifswald, ergänzte. Solche fluoridfreien Zahnpasten seien „therapeutisch-medizinisch nicht wirksam“. Bedauerliche Folge sei, dass wieder mehr Kinder Löcher in den Zähnen hätten als in früheren Jahren.

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Zahnwurzen können sehr viele verschiedene Formen haben (…) In den Medien sehe man meist ideal gerade gewachsene Zahnwurzeln. Es gebe aber Zähne mit krummen bis komplett gekrümmten Wurzeln, mit mehreren eher sehr dünnen Wurzeln, die oft mit winzigen Gängen verbunden sind, und Zähne, die Wurzeln wie Widerhaken haben und im Fall einer anstehenden Extraktion auf normalem Weg kaum zu ziehen sind. Bei solchen Herausforderungen sei eine Wurzelbehandlung ohne moderne unterstützende Technik kaum möglich. Insbesondere Lupenbrillen, eher noch ein Behandlungs-Mikroskop und ausreichende Lichtzufuhr in die bei einer Wurzelentzündung zu reinigenden engen Wurzelkanäle seien meist unabdingbar. Es koste „Zeit und Geld“, eine Wurzelbehandlung bei ungünstig stehenden Zahnwurzeln durchzuführen. Grundsätzlich sei es wünschenswert, Zähne zu erhalten statt zu ziehen, wann immer dies möglich ist – Patienten müssten aber wissen, dass die Erhaltung des Zahnes oft ebenso kostspielig sein kann wie der Ersatz durch ein Implantat.

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Kinder lieben Tiere und fühlen sich ihnen sehr nahe: Das zu wissen, könne bei der Förderung der eigenverantwortlichen Mundhygiene helfen, sagte Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann von der Charité in Berlin bei der zurückliegenden „Familien-Universität“ an der Berliner Zahnklinik. Man könne ihnen zeigen, was Tiere in der Natur fressen – und damit auch, dass diese Nahrungsmittel selten Zucker enthalten.

Anders dagegen ist die Ernährung von Menschen im eigenen Land, die fast immer sichtbare oder versteckte Zucker enthält. Zucker, so der Wissenschaftler, werde von Bakterien zu Säuren verstoffwechselt, die die Zahnoberflächen angreifen und aufrauen. Da viele Haustiere heute auch nicht mehr das fressen, was in der Natur für sie vorgesehen ist, und ebenfalls „naschen“, können sie wie die Menschen auch Karies und Zahnfleischentzündungen bekommen – und müssen deshalb ebenfalls sicherheitshalber hin und wieder zur Zahngesundheits-Kontrolle.

 

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Wissenschaftler der internationalen Cochrane Organisation haben mehr als 50 klinische Studien erneut analysiert, bei denen geprüft worden war, ob elektrische Zahnbürsten so effektiv sind wie Handzahnbürsten.

Resultat: Im Vergleich zu Handzahnbürsten entfernen elektrische Zahnbürsten Zahnbeläge sowohl kurz- als auch langfristig deutlich effektiver als Handzahnbürsten. Deutlich war der Unterschied vor allem zwischen Handzahnbürsten und rotierend-oszillierenden Zahnbürsten.

 

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Bei Rauchern mehren sich im Laufe der Jahre die Symptome von Zahnbettentzündungen (Parodontitis): Die feste Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch löst sich, es entstehen so genannte Zahnfleischtaschen, das Zahnfleisch zieht sich zurück. Greift die Entzündung auf die Zahnwurzel und den Kieferknochen über, wird auch diese Verbindung locker.

Ein Forscherteam von der Universität von Otago in Neu Seeland hat bei mehr als 1000 Teilnehmern einer Gesundheitsstudie über viele Jahre den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch und den Rauchstatus erhoben. Erstmals untersucht wurden die Studienteilnehmer mit 26 Jahren und von da ab in regelmäßigen Abständen bis zum 38. Lebensjahr. Bei den Rauchern verschlechterten sich die Symptome von Untersuchung zu Untersuchung und waren stets häufiger als bei Nichtrauchern. Auch Studienteilnehmer mit schlechter Mundhygiene hatten prinzipiell mehr Parodontitis-Symptome.

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Kurze Implantate können in bestimmten Fällen Patienten aufwändige Maßnahmen zum Aufbau des Kieferknochens ersparen. Das zeigt die Untersuchung eines Forscherteams von der Universität Zürich. Bei einer Implantation im Seitenzahnbereich des Oberkiefers, ist dort häufig zunächst eine Verstärkung des oft zu dünnen Kieferknochens nötig (Augmentation). Um herauszufinden, ob kurze Implantate in solchen Fällen eine Alternative sein können, teilten die Wissenschaftler 100 Patienten, deren Kieferknochen zwischen fünf und sieben Millimeter dick war, nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen.

Die eine Gruppe wurde mit kurzen Implantaten mit einer Länge von sechs Millimeter versorgt. Die Patienten in der anderen Gruppe erhielten zunächst einen Knochenaufbau und danach längere Implantate von elf bis 15 Millimetern Länge. Die Erfolgsraten waren – ein Jahr nach der Operation – in beiden Gruppen gleich gut. Keines der Implantate hatte Komplikationen verursacht oder war verloren gegangen (…)

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