Patienten News

 

In westlichen Industrienationen verursacht der hohe Zuckerkonsum erhebliche Kosten für zahnärztliche Behandlungen. Das berichtet ein Forscherteam vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg in einer Fachzeitschrift.

In Deutschland konsumieren die Bürger täglich im Durchschnitt zwischen 90 und 110 Gramm Zucker pro Kopf. Zahnärztliche Behandlungskosten von 210 Euro pro Person sind die Folge. Würde die Zielvorgabe der Weltgesundheitsorganisation von 50 Gramm Zucker pro Person und Tag eingehalten, ließen sich, so die Forscher, in Deutschland 150 Euro Behandlungskosten pro Person einsparen. Hochgerechnet auf Bundesebene entspräche dies einem jährlichen Einsparungspotential von rund zwölf Milliarden Euro.

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Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt – Ärzte sprechen von Schlaf-Apnoe – führen solche Atemstillstände nicht nur zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und langfristig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern erhöhen auch das Risiko von Zahnbettentzündungen (Parodontitis). In einer Studie untersuchten Wissenschaftler die Mundgesundheit von Patienten mit und ohne Schlaf-Apnoe. Resultat: Patienten mit nächtlichen Atemstörungen litten häufiger an Parodontitis.

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Bei einem Kongress für Kinderärzte und Kieferorthopäden im April in Frankfurt stellte Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten-Herdecke aktuelle Daten zur Mundgesundheit der Kinder vor. Grundlage war die kürzlich veröffentliche V. Deutsche Mundgesundheitsstudie. Sehr eindrucksvoll sei der Vergleich der Daten von heute mit denen von vor rund einhundert Jahren: Im Jahr 1904 hätten noch 97 % der Kinder an Karies gelitten. Heute hätten die meisten Kinder kariesfreie Zähne. Dass der Durchschnitt der Kariesanzahl bei Kindern dennoch nicht bei Null liege, hänge mit der weniger guten Mundgesundheitssituation bei Kindern aus sozial schwachen familiären Rahmenbedingungen zusammen.

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Zum Tag der Zahngesundheit 2017 folgen wir gerne dem Aufruf des Aktionskreises zum Tag der http://www.tagderzahngesundheit.de und engagieren uns für eine noch bessere Mundgesundheit der Jüngsten. Der Aktionskreis weist in seiner Pressemitteilung vom 09. September 2017 z. B. auf Folgendes hin: „Wie wichtig Milchzähne für die gesunde Entwicklung eines Kindes sind, wird nach wie vor unterschätzt. Dabei entscheiden gesunde Milchzähne unter anderem darüber, ob ein Kind altersgerecht an Gewicht zunimmt, ob es richtig sprechen lernt und ob es aufgrund seines Aussehens Ausgrenzung erfährt.“

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Evolutionsbiologe und Ausgrabungsexperte Prof. Dr. Thomas M. Kaiser/Hamburg berichtete bei einem zahnmedizinischen Fachkongress in München über die bedeutende Rolle, die Kiefer-Funde für die Datierung der Menschheitsgeschichte, aber auch ihre Wanderungen in den letzten Jahrtausenden spielen: Beispielsweise könne man an der Form der Zähne feststellen, welche Art Nahrung dieser Urmensch zu sich genommen hat – so könne man Spuren verfolgen, wie diese spezielle Entwicklungsart auf der Suche nach Lebens- und Nahrungsraum Länder und Kontinente durchwandert hätte.

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Während bei manchem die Karriere im Alter von 40 Jahren und darüber deutlich bergauf geht, geht die Mundgesundheit oft schon deutliche Schritte abwärts: Mundgesundheitsuntersuchungen zeigen, dass nicht nur erste Zähne geschädigt oder bereits verloren sind – auch das Zahnbett selbst hat die anspruchsvollen Jahre nicht unbeschadet überstanden. Auch Stress und Zähneknirschen bzw. Zähne aufeinander pressen kann zu Schäden an den oralen Strukturen führen. Nicht zuletzt sind Zahnbeläge in Nischen, die nicht erfolgreich gereinigt wurden, oft schon mehrere Jahre unbemerkt aktiv und haben Knochen- und Zahnfleischgewebe geschädigt. Auch manche chronische Allgemeinerkrankung ist ein Risiko für die Mundgesundheit.

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Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat vielfältige Auswirkungen auf die Mundgesundheit – diese aber auch auf den Verlauf der Allgemeinerkrankung, machte Prof. Dr. Thomas Kocher, Universität Greifswald, vor wenigen Wochen bei einem Kongress im Stuttgarter Umland deutlich. In seinem Vortrag widmete er sich vor allem der Frage, ob ein Patient mit Diabetes ein höheres Risiko für die Zahnbehandlung darstelle. Deutlich wurde, dass eine steigende Anzahl an Patienten unter dieser Krankheit leide, aber auch, dass nicht wenige unter ihnen medikamentös schlecht eingestellt seien.

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Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) – ZFA / ZMF / ZMP / DH –

Zur Ergänzung unseres Praxisteams suchen wir – in Teil- oder Vollzeit – für unsere moderne und qualitätsbewusste Zahnarztpraxis eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) in dauerhafter Festanstellung

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Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w) – ZFA

Zur Ergänzung unseres Praxisteams suchen wir – in Teil- oder Vollzeit – für unsere moderne und qualitätsbewusste Zahnarztpraxis eine Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w) in dauerhafter Festanstellung.

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Während die Gender-Medizin schon über viele Jahre Pionierarbeit in der medizinischen Geschlechterforschung geleistet hat, ist es in der Zahnmedizin noch neu, dass systematisch Geschlechterunterschiede erfasst und erforscht werden – das betonte PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Präsidentin der Fachgesellschaft Gender Dentistry International, kürzlich im Rahmen einer Kongress-Pressekonferenz. Viele Studien hätten mittlerweile Daten gezeigt, die nicht nur Geschlechterunterschiede bei Mund-Erkrankungen zeigten, sondern auch deutlich machten, dass zahnmedizinische Forschung und Lehre mit diesem Fokus um einen wichtigen Aspekt erweitert würden.

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