Patienten News

 

Evolutionsbiologe und Ausgrabungsexperte Prof. Dr. Thomas M. Kaiser/Hamburg berichtete bei einem zahnmedizinischen Fachkongress in München über die bedeutende Rolle, die Kiefer-Funde für die Datierung der Menschheitsgeschichte, aber auch ihre Wanderungen in den letzten Jahrtausenden spielen: Beispielsweise könne man an der Form der Zähne feststellen, welche Art Nahrung dieser Urmensch zu sich genommen hat – so könne man Spuren verfolgen, wie diese spezielle Entwicklungsart auf der Suche nach Lebens- und Nahrungsraum Länder und Kontinente durchwandert hätte.

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Während bei manchem die Karriere im Alter von 40 Jahren und darüber deutlich bergauf geht, geht die Mundgesundheit oft schon deutliche Schritte abwärts: Mundgesundheitsuntersuchungen zeigen, dass nicht nur erste Zähne geschädigt oder bereits verloren sind – auch das Zahnbett selbst hat die anspruchsvollen Jahre nicht unbeschadet überstanden. Auch Stress und Zähneknirschen bzw. Zähne aufeinander pressen kann zu Schäden an den oralen Strukturen führen. Nicht zuletzt sind Zahnbeläge in Nischen, die nicht erfolgreich gereinigt wurden, oft schon mehrere Jahre unbemerkt aktiv und haben Knochen- und Zahnfleischgewebe geschädigt. Auch manche chronische Allgemeinerkrankung ist ein Risiko für die Mundgesundheit.

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Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat vielfältige Auswirkungen auf die Mundgesundheit – diese aber auch auf den Verlauf der Allgemeinerkrankung, machte Prof. Dr. Thomas Kocher, Universität Greifswald, vor wenigen Wochen bei einem Kongress im Stuttgarter Umland deutlich. In seinem Vortrag widmete er sich vor allem der Frage, ob ein Patient mit Diabetes ein höheres Risiko für die Zahnbehandlung darstelle. Deutlich wurde, dass eine steigende Anzahl an Patienten unter dieser Krankheit leide, aber auch, dass nicht wenige unter ihnen medikamentös schlecht eingestellt seien.

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Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) – ZFA / ZMF / ZMP / DH –

Zur Ergänzung unseres Praxisteams suchen wir – in Teil- oder Vollzeit – für unsere moderne und qualitätsbewusste Zahnarztpraxis eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w) in dauerhafter Festanstellung

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Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w) – ZFA

Zur Ergänzung unseres Praxisteams suchen wir – in Teil- oder Vollzeit – für unsere moderne und qualitätsbewusste Zahnarztpraxis eine Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w) in dauerhafter Festanstellung.

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Während die Gender-Medizin schon über viele Jahre Pionierarbeit in der medizinischen Geschlechterforschung geleistet hat, ist es in der Zahnmedizin noch neu, dass systematisch Geschlechterunterschiede erfasst und erforscht werden – das betonte PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Präsidentin der Fachgesellschaft Gender Dentistry International, kürzlich im Rahmen einer Kongress-Pressekonferenz. Viele Studien hätten mittlerweile Daten gezeigt, die nicht nur Geschlechterunterschiede bei Mund-Erkrankungen zeigten, sondern auch deutlich machten, dass zahnmedizinische Forschung und Lehre mit diesem Fokus um einen wichtigen Aspekt erweitert würden.

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Auf unterschiedliche Reaktionen von Männern und Frauen auf Schmerzmittel (Analgetika) wies kürzlich Prof. Dr. Dr. h.c. Vera Regitz-Zagrosek, Präsidentin der Deutschen und Gründungspräsidentin der Internationalen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin bei einem zahnärztlichen Fachkongress hin. Zwar wisse man heute bereits recht gut Bescheid über die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten bei weiblichen und männlichen Patienten, das bedeute aber nicht, dass dieses Wissen bereits überall in den Praxen angekommen sei.

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Erwachsene sollten mindestens einmal im Jahr – Kinder sogar zweimal – zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen. Dann können Karies oder beginnende Zahnbetterkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Stellt die Zahnärztin oder der Zahnarzt ein erhöhtes Kariesrisiko fest, empfehlen Experten die Teilnahme an einem Prophylaxeprogramm, bei dem neben regelmäßigen Kontrolluntersuchungen auch eine professionelle Zahnreinigung entsprechend dem persönlichen Risiko eines Patienten festgelegt wird.

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Patienten können selbst sehr viel tun, um Karies zu verhindern. Das Rezept ist einfach und enthält nur drei „Zutaten“: Zwei Mal täglich Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahncreme, ein möglichst geringer Zuckerkonsum und das Kauen zuckerfreier Kaugummis nach den Mahlzeiten für zehn bis 20 Minuten.

Das Zähneputzen entfernt den Biofilm, das Flourid in der Zahncreme fördert die Remineralisierung der Zähne und der Kaugummi nach dem Essen fördert den Speichelfluss und damit die Entfernung von Nahrungsresten an den Zähnen. Zahnseide und Interdentalbürstchen können Zahnbelag und Nahrungsreste zwischen den Zähnen entfernen.

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