BLOG

 

DGI Gesundheitsnews: Oft erste Zahnbettschäden ab 40 Jahren

20 Sep 2017

Während bei manchem die Karriere im Alter von 40 Jahren und darüber deutlich bergauf geht, geht die Mundgesundheit oft schon deutliche Schritte abwärts: Mundgesundheitsuntersuchungen zeigen, dass nicht nur erste Zähne geschädigt oder bereits verloren sind – auch das Zahnbett selbst hat die anspruchsvollen Jahre nicht unbeschadet überstanden. Auch Stress und Zähneknirschen bzw. Zähne aufeinander pressen kann zu Schäden an den oralen Strukturen führen. Nicht zuletzt sind Zahnbeläge in Nischen, die nicht erfolgreich gereinigt wurden, oft schon mehrere Jahre unbemerkt aktiv und haben Knochen- und Zahnfleischgewebe geschädigt. Auch manche chronische Allgemeinerkrankung ist ein Risiko für die Mundgesundheit.

Stehen Zahnersatz-Behandlungen an, mit oder ohne Implantate, eventuell auch eine kieferorthopädische Korrektur der Zahnstellung zur Optimierung des Raumangebotes für die Prothetik, müssen solche Mund-Infektionen sehr genau geprüft werden, ob nicht eventuell erst eine Ausheilung notwendig ist – darauf machte kürzlich Prof. Dr. Andreas Jäger von der Universität Bonn aufmerksam. Zu einer langfristig gesunden Zahnersatzversorgung gehörten gesunde bzw. wieder krankheitsfrei gewordene Mund-Situationen, eine gute Okklusion (Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer) und, weil dies für Patienten wichtig und motivierend ist, ein nicht zuletzt ästhetisches Ergebnis. Auch der gefürchtete Zahnverlust bei einer Parodontitis lasse sich, nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit verschiedenen zahnärztlichen und ärztlichen Kollegen, oft vermeiden.

http://via-dent.de
Wir informieren Sie gerne.

 

© 2017 EIN SERVICE DES DGI e.V.
DGI – Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V.