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DGI Gesundheitsnews: Diabetes – Gut eingestellt kein Risiko

17 Sep 2017

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat vielfältige Auswirkungen auf die Mundgesundheit – diese aber auch auf den Verlauf der Allgemeinerkrankung, machte Prof. Dr. Thomas Kocher, Universität Greifswald, vor wenigen Wochen bei einem Kongress im Stuttgarter Umland deutlich. In seinem Vortrag widmete er sich vor allem der Frage, ob ein Patient mit Diabetes ein höheres Risiko für die Zahnbehandlung darstelle. Deutlich wurde, dass eine steigende Anzahl an Patienten unter dieser Krankheit leide, aber auch, dass nicht wenige unter ihnen medikamentös schlecht eingestellt seien.

Für die Mundgesundheit sei ein schlecht eingestellter Diabetes ein größeres Risiko: Die Parodontitisbehandlung sei aufwändiger und langwieriger, weil die Ausheilung und damit das Beenden des entzündlichen Prozesses durch die bei einer Zuckerkrankheit typischen Stoffwechselstörungen deutlich erschwert sei. Dahingegen bereite ein gut eingestellter Diabetes diesbezüglich keine größeren Probleme. Da eine erfolgreich behandelte Parodontitis auch positive Auswirkungen auf die Zuckerkrankheit habe, sei es sinnvoll, dass erkrankte Patienten die Präventionsangebote der Zahnmedizin auch nutzen. So könne sich der Allgemeinzustand insgesamt verbessern.

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