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DGI Gesundheitsnews: Archäologie – Kiefer erzählen Geschichte

24 Sep 2017

Evolutionsbiologe und Ausgrabungsexperte Prof. Dr. Thomas M. Kaiser/Hamburg berichtete bei einem zahnmedizinischen Fachkongress in München über die bedeutende Rolle, die Kiefer-Funde für die Datierung der Menschheitsgeschichte, aber auch ihre Wanderungen in den letzten Jahrtausenden spielen: Beispielsweise könne man an der Form der Zähne feststellen, welche Art Nahrung dieser Urmensch zu sich genommen hat – so könne man Spuren verfolgen, wie diese spezielle Entwicklungsart auf der Suche nach Lebens- und Nahrungsraum Länder und Kontinente durchwandert hätte.

Auch Form und Größe der Kiefer lassen Gruppeneinteilungen zu und so Verbindungen, wann und auch wo sich verschiedene Völker begegnet sind und durchmischten. Manchmal schreibe so ein Fund auch die Menschheitsgeschichte um, weil eine neue Entdeckung bisherige Vorstellungen korrigierte. Möglich ist das nur, weil bei günstigen Umgebungsverhältnissen auch der Knochen die Jahrtausende überstehen konnte – Zähne (hier im Bild: Mammut-Gebiss) hingegen seien beinahe „unverwüstlich“ und beste Botschafter früherer Lebensumstände.

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